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Bachelorstudium

Laborarbeiten im Rahmen der Strömungsmechanik
Bild: Erich Malter

Im Studiengang Chemical Engineering – Nachhaltige Chemische Technologien (CEN) steht die Nutzung stofflicher Ressourcen sowie deren Umwandlung ohne Schaden für zukünftige Generationen im Vordergrund. Das Einbringen des Nachhaltigkeitsgedankens in die Ausbildung der Studierenden soll das Entwickeln effizienter Problemlösungen entlang des gesamten Lebenszyklus eines Produktes ermöglichen, z.B. durch neue Verfahren in der chemischen Produktion, durch Energie- und Rohstoffeinsparung oder durch Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.

Nachhaltigkeit fordert eine gesellschaftliche Entwicklung, die die Bedürfnisse der heute Lebenden deckt und gleichzeitig die Entwicklungsoptionen künftiger Generationen offen hält. Die gleichrangige Betrachtung von ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlich-sozialen Zielsetzungen ist dabei ein grundlegender und entscheidender Faktor.

Den Aufbau des Studiums finden Sie hier.

Aufgabenbereiche von Chemieingenieuren/innen sind:

  • Entwicklung neuer katalytischer Verfahren in der chemischen Industrie
  • Energie- und Rohstoffeinsparung bei chemischen Prozessen
  • Prozessdesign in Labor-, Technikums- und Industriemaßstab
  • Anlagen- und Apparatebau, Planung, Konstruktion
  • Boden-, Wasser-, Luftreinhaltung

AbsolventInnen des Studiengangs sind in Forschungszentren, Firmen der chemischen Industrie oder Behörden sehr gefragt. Tätigkeitsfelder sind beispielsweise:

  • Forschung und Entwicklung
  • Vertrieb der Produkte
  • Management des Unternehmens

Typische aktuelle Projekte sind unter anderem:

  • energetische und rohstoffliche Nutzung von Biomasse, die nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion steht
  • stoffliche Nutzung von CO2
  • Entwicklung neuer Energieträger
  • Interesse sowohl an technischen als auch naturwissenschaftlichen Problemstellungen
  • Interesse für mathematische Zusammenhänge und für chemische Experimente und Verfahren
  • Freude am Arbeiten im Team
  • Neugierde darauf, auch komplexe Zusammenhänge sowohl experimentell im Labor als auch theoretisch anhand wissenschaftlicher Texte zu beobachten und zu interpretieren.
  • Mit dem Erlangen Catalysis Resource Center (ECRC), dem Energiecampus in Nürnberg und dem Helmholtz‐Institut Erlangen‐Nürnberg (HI ERN) bieten sich in der Region zahlreiche Forschungsinstitute an, die eng mit der Universität verknüpft sind und auch einen direkten Kontakt zur Industrie bieten.
  • Hochschulpraktika und Arbeit als studentische Hilfskraft ermöglichen den Studierenden, einen Einblick in die aktuelle Forschungsthemen der WissenschaftlerInnen zu bekommen.
  • Die enge Verzahnung zu den Studiengängen Chemie- und Bioingenieurwesen (CBI), Life Science Engineering (LSE) und dem Elitemasterprogramm Advanced Materials and Processes (MAP) garantiert eine außerordentliche Vielfalt im Bereich des Chemieingenieurwesens wie es nur die FAU bieten kann.

Unsere Studiengänge sind zulassungsfrei. Nähere Informationen über die Bewerbung und Einschreibung finden Sie auf den Seiten der FAU hier: https://www.fau.de/studium/vor-dem-studium/bewerbung/)

Vor dem Beginn des 1. Fachsemesters wird Ihnen ein Mathematik-Vorbereitungskurs angeboten. Der Kurs hat die Form eines Mathematik-Repetitoriums: innerhalb von zwei Wochen wird der Mathematikstoff der letzten beiden Schulklassen zur Einstimmung auf das Studium wiederholt. Die Teilnahme an der Veranstaltung wird dringend empfohlen.

Zu Beginn jedes Wintersemesters werden Einführungsveranstaltungen für die Bachelorstudienanfänger/innen organisiert. Am ersten Montag der Vorlesungszeit (Mitte Oktober) werden Sie von einigen unserer Professoren und Dozenten offiziell begrüßt. Dort werden Ihnen wichtige Informationen für einen guten Start ins Studium komprimiert vermitteln. Am Freitag vor Vorlesungsbeginn findet in der Regel die Einführungsveranstaltung der Fachschaftsinitiative statt, die ebenfalls sehr zu empfehlen ist.